Krkonoše
    
 
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Informationen über die Region Riesengebirge


Über die Region

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Ergis ID-Nr.: 2

Klima

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Das Riesengebirge ist für sein wechselhaftes Wetter bekannt. Das Klima hat typisch ozeanischen Charakter mit gemäßigten Sommertemperaturen und niederschlagsreichen Wintern.

Niederschlagsmengen:
Ca. 800mm im Jahr, auf den Kämmen ca. 1200-1400mm im Jahr

Schneedecke: von 100-300 cm

Temperaturen: Jahresdurchschnitt: 0° bis +6°, kältester Monat Januar (-4,5° bis –7,2°), wärmster Monat Juli (8,3° bis 14°)

Ergis ID-Nr.: 20

Geologische Karte

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1) GRANIT
2) GLIMMERSCHIEFER, PHYLITEN
3) GNEISE
4) SCHIEFER
5) QUARZITEN
6) KRISTALLKALKSTEINE

Ergis ID-Nr.: 34

KRNAP

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Der Riesengebirgs-Nationalpark (KRNAP) wurde 1963 als erster in der Tschechischen Republik gegründet. Seine Fläche beträgt 370 km2 (mit der Schutzzone 570 km2). Der Park gliedert sich in 3 Zonen, je nach der Schutzart – am strengsten sind die I. a II. Zone geschützt. Für den Schutz der Riesengebirgs-Natur ist die KRNAP-Verwaltung zuständig. Sie kümmert sich besonders um die Walderneuerung, Schutz gefährdeter Pflanzen- und Tierarten. Aber auch Bewachungs-, Forschungs- Informations-, Kultur- und Aufklärungstätigkeiten. Um die Sicherheit der Bergbesucher kümmert sich jedoch die Bergwacht.
Auf dem Parkgebiet finden die Besucher eine Reihe von Informationszentralen, sowie einige thematische Museumsausstellungen.
KRNAP-Verwaltung
Informationszentralen

Ergis ID-Nr.: 35

KPN

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Der Karkonoski Park Narodowy (KPN) wurde 1959 gegründet. Seine Fläche beträgt 55 km2. Für den Schutz der Riesengebirgs-Natur ist die KPN-Verwaltung zuständig. Um die Sicherheit der Bergbesucher kümmert sich jedoch die Bergwacht.
Auf dem Parkgebiet finden die Besucher eine Reihe von Informationsstellen, sowie einige thematische Museumsausstellungen.

Sitz der KPN

Ergis ID-Nr.: 36

MaB

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1992 wurde das Riesengebirge (Die Gebiete von KRNAP und KPN) zum Netz internationaler biosphärischer Reservate zugeordnet. Die biosphärischen Reservate werden von der UNESCO im Rahmen des MaB-Projektes (Man and Biosphere = der Mensch und die Umwelt) erklärt. Es sind die wertvollsten und gefährdetesten Gebiete der Welt, die ihre Bedeutung für Einhaltung des Naturreichstums sowie des ökologischen Gleichgewichtes haben. So stellte sich das Riesengebirge zur Seite der Amazonenurwälder, afrikanischer Savannen Serenghetti, usw. UNESCO legt die Regelungen für den Schutz dieser Gebiete fest, und trägt dazu mit eigenen Finanzmitteln bei. Das biosphärische Reservat Krkonoše-Karkonosze gliedert sich in 3 Zonen je nach der Schutzart: Kerngebiete (core) (I. a II. KRNAP-Zone), Puffergebiete (buffer) und Übergangsgebiete

Ergis ID-Nr.: 37

Geschichte der Naturschutz

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1904 - Graf J. Harrach errichtete im Elbgrund das erste Naturschutzgebiet
1919 – Ausgabe erster tschechoslowakischer Veröffentlichung zum Schutz Riesengebirgs- Fauna
1922 – Errichtung des Naturschutzgebietes in der Kleinen Schneegrube in Polen
1923 - Professor Schustler liegt einen Vorschlag für die Ausweisung eines Nationalparks im Riesengebirge/Isergebirge vor
1930 – Ausweisung des Nationalparkss Kesselgruben
1949-1959 – Ausweisung von 6 Nationalparks in Polen
1959 – Errichtung des Karkonoski Park Narodowy (KPN) in Polen
1963 – Errichtung des Krkonošský národní park (KRNAP) in Tschechien
1983 – Projekteinleitung zur Rettung des Riesengebirgs-Genofonds
1993 – ausgewählte Riesengebirgs-Torfbecken sind im Verzeichnis des Ramsarser Abkommens zum Schutz weltwichtiger Moraste angeführt
1993 – in Zusammenarbeit mit holländischer Stiftung Face begann das Erneuerungsprojekt für Riesengebirgs-Wälder

Ergis ID-Nr.: 42

Die Zonen im Nationalpark Krkonose

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Das Gebiet des Nationalparks wird nach der Beschaffenheit und nach dem Erhaltungszustand der Umwelt in die vier Schutzzonen gegliedert: I. Schutzzone, II. Schutzzone, III. Schutzzone und Schutzgebiet.
Die Schutzzone I umfasst Flächen mit den bedeutendsten Naturreichtümern wie z.B.: Kammgebiete, Gletscherkare, Wälder und Wiesen mit großer biotoptypischer Mannigfaltigkeit und bedeutende geologische Gebilde.

Diese im wesentlichen zusammenhängenden Flächen sind durch einige Enklaven ergänzt, wie z.B. Cernohorske raseliniste (Schwarzenberg-Hochmoor), Albericke lomy (Albendorfer Brüche), Rychorska kvetnice a prales (Blumengarten und Urwald im Rehorngebirge) u. a. Außerdem kann man hier Glazialrelikte sehen - durch die Eiszeit verdrängte Tier- und Pflanzengruppen, die auch nach Rückzug der Gletscher in wärmeren Gebieten verblieben, Hochmoore und die landschaft, die nicht zufällig an die arktische Tundra erinnert, es sind hier viele durch die langjährige Wirkung des Frostes, Schnees, Wassers und Windes auf die Festlandoberfläche entstandene Erscheinungen zu finden - charakteristische Felsgebilde aus Granit, Polygonböden, Kare (Gletschermulden), Muren (Erdrutsche), endemische Arten und Unterarten (Tiere und Pflanzen, die nur im Riesengebirge vorkommen), z.B. Habichtskräuter, Sudetischer-Mehlbeere, Böhmische Glockenblume u. a., von den Tieren Eintagsfliegen, Schließmundschnecken (Art von Landlungenschnecken) usw.

Die Schutzzone II umgibt meistens in einem breiteren oder schmaleren Gürtel die Schutzzone I. Zur Schutzzone II gehören Flächen mit den bedeutenden Naturreichtümern im Gebiet der oberen Waldgrenze und vom Menschen vor allem veränderte Ökosysteme des Waldes und der Wiese, die für die schonende und begrenzte forstliche oder landwirtschaftliche Nutzung geeignet sind. Hier können Sie Förstern oder Naturschützern im Terrain begegnen, von denen bestimmte regulierende und renatureirende Eingriffe zum Schutz von seltenen oder gefährdeten Arten oder Eingriffe zur Wiederherstellung naturnaher Waldbestände verrichtet werden. Es sind hier weidende landwirtschaftliche Haustiere zu sehen.

Die Schutzzone III stellt “Reste” vom Gebiet des Nationalparks Krkonose dar. In Anführungszeichen gesetzt, denn es geht um eine mehr als dreimal größere Fläche als beide Schutzzonen I und II zusammen. Diese Pufferzone wird intensiv zur Erholung und Tourismus genutzt, außerhalb der Bewaldung wird zusätzlich die Landwirtschaft betrieben, vor allem die Weiden- und Wiesenwirtschaft, und auch die Wälder werden entsprechend Naturschutzmaßnahmen zur Erhaltung der biologischen Mannigfaltigkeit im Schutzgebiet bewirtschaftet.

Zur Abschirmung des Nationalparks ist ein an den Nationalpark angrenzendes Gebiet als Schutzgebiet ausgewiesen, dessen Schutzzweck die Einrichtung einer Schutzzone zur Verhinderung schädlicher Einwirkungen auf den Nationalpark ist. Hier befinden sich die bedeutensten Erholungs- und Wintersportzentren, wie z.B. Harrachov, Spindleruv Mlyn, Pec pod Snezkou, Velka Upa. Im Schutzgebiet werden landwirtschaftliche Nutzflächen intensiv bewirtschaftet, es werden Viehzcht und eine ökologisch verträgliche Bodennutzung gefördert, es gibt hier gute Bedingungen zur Herstellung von Ökoprodukten.

Ergis ID-Nr.: 7

Blauer Nachtigall

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Torfbecken und Tundrabiotope an Riesengebirgs-Kämmen werden oft „Inseln arktischer Natur mitten in Europa" genannt. Die blauer Tundranachtigall ist ein gutes Beispiel dafür. Im Riesengebirge nistet eine isolierte Population von 25-30 Paaren. Die Nächsten finden wir erst in skandinavischen Torfbecken. Diese Art gehört zu den seltenen und schönsten Vogelarten im Riesengebirge.

Ergis ID-Nr.: 19

Granit

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Der überwiegener Teil des polnischen Riesengebirges und der ganze Hauptkamm von Harrachov bis zu der Schneekoppe besteht aus Granit. Heißes Granitmagma drang im Paläozoikum in den umgebenden Kristallkalkstein ein und bildete einen Granit-Massiv mit einer Dicke bis zu 5 km. An der Kontaktfläche von Magma und Karbonatgestein entstanden die Riesengebirgs-Erzlager (Riesengrund, Heiliger Peter, Kleine Upa).
Typisch für die Granitkämme sind etwas gerundete, geebnete Gipfel.
Auch der Riesengebirgs-Granit ist von zahlreichen Kluften durchgedrungen, durch die es zur typischen Erosion in Quaderblöcke kommt (Abb. – Quaderblöcke am Panèavský Wasserfall.
An den Kämmen sind Toren zu finden - Felsengruppen, bei denen die Erosion die scharfen Quaderkanten in zu einer Laiben abgeschliffen hat.

Ergis ID-Nr.: 21

Kristallkalksteine (Gneise, Glimmerschiefer, Phyliten, Quarziten)

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Es sind die häufigsten Riesengebirgserze (Gneise, Glimmerschiefer, Phyliten, Quarziten). Sie bildeten sich im starohorách und Paläoziokum. Gewaltiger Druck und hohe Temperaturen gebirgsbildenen Prozesse umschmelzten damals die ursprünglichen Schichten von Meeresablagerungen und Eruptionsmassen zu neuen Gesteinen. Für viele Kristallschiefer ist die Schichtenstruktur typisch.
Die Kristallschiefer zerfallen im Unterschied zum Quaderzerfall des Granites in scharfkantige Bruchteile. Auch deshalb sind die Kämme aus Kristallschiefern kantiger und steiler. Und Steine des Kammschuttes sind in ihrer Gestalt unterschiedlich, je nach dem, aus welchem Gestein sie enstanden sind.
Aus Kristallschiefern ist der innere Tschechische Rücken mit seinen anliegenden Gabelungen und ein Teil des Hauptkammes von der Schneekoppe in Richtung Ost. Die Kristall- schiefern sind gegen Erosion widerstandsfähiger als Granit, also sind ihre Kämme nicht so geglättet, und haben steilere Hänge (Ziegerücken, Riesenrücken, Schneekoppe,...).

Ergis ID-Nr.: 22

Kalkstein

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In den Kristallkalksteinen erscheinen Einsätze und Linsen von Kristallkalksteinen und –dolomiten. An einigen Orten in Riesengeibrge wird auch gefördert (Schwarzer Grund, Horní Lánov, Trockener
Grund, früher auch in Strá_né). Nach dem Polieren wird Kalkstein für Fließen (Marmor), für Kalkfertigung usw. verwendet. Im Kalkstein bilden sich im Riesengebirge auch kleinere Höllen.
<<< Bereits verlassene Grube in Strážné lieferte das gefragte Bildhauermarmor.

Ergis ID-Nr.: 27

Höhlen

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Im Riesengebirge sind mehr als zwanzig kleinere Höhlen, besonders am südlichen und östlichen Gebirgsrand zu finden. Sie wurden vom fließendem Unterwasser im Kalkstein gebildet. Die meisten haben auch keinen natürlichen Eingang von oben – ihre Eingänge wurden bei der Kalksteinförderung entdeckt. Manche warten noch vielleicht auf ihre Entdeckung.
Die Riesengebirgs-Höhlen können nicht mit denen von Moravský kras verglichen werden – das betrifft ihre Größe sowie Verzierung. Wir finden hier zwar keine großen Flüsse, es gibt hier jedoch Höhlen mit tiefen
unterirdischen Seen, die bisher nicht genügend untersucht wurden. Tropfsteinverzierung der Riesengebirgs-Höhlen ist sehr sparsam. Ausnahme: die Höhle Trucovna (siehe Abbildung 2),.
In enger Nähe des Riesengebirges befinden sich die öffentlich zugänglichen Höhlen Bozkovské jeskynì mit reicher Verzierung.

Ergis ID-Nr.: 25

Karen

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In den Eiszeiten im älteren Quartär bildeten sich im Riesengebirge mehrere Gletscherzungen. Die Eismassen "fließten" langsam hinunter und schleiften die Talenden in eine Kesselform – sog. Kar, und weiter unten dann in die U-Form (ein vom Fluß modellierts Tal hat eine V-Form). Im Riesengebirge werden die Karen "Gruben" genannt.

Das langsam herabfließende Eis schiebte Geröll und Steine vor sich – ihre Anhäufungen werden Moränen genannt. Die Frontmoräne hat in einigen Fällen das Tal abgedämmt, also konnte das Wasser vom schmelzenden Gletscher nicht abfließen – so entstanden die Gletscherseen. Wir finden sie besonders an der polnischen Seite des Riesengebirges. Im Riesengebirge werden die Gletscherseen auf polnisch "Staw" genannt.

Ergis ID-Nr.: 26

Karling - Schneekoppe

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Eine Ausnahme zwischen den Riesengebirgs-Gipfeln ist die Schneekoppe, die aufgrund der
Gletschererosion von drei Seiten solange "abgeschnitten" wurde, bis nur die Spitze geblieben ist. Die entstandene Pyramide wird fachlich "Karling" genannt.

Ergis ID-Nr.: 23

Thoren

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Für die Riesengebirgs-Kämme sowie die polnischen Hänge sind isolierte turmförmige felsen typisch, die sogenannten Thoren. Sie entstanden während des Mesozoikum und Tertiärs, wann von der Erosion die umliegenden, weniger widerstandsfähigen Gesteine verletzt und abgetragen wurden. Dadurch wurden die Granitblöcke bloßgelegt, die früher tief unter der Erde steckten. Die bloßgelegten Granitblöcke sind dann, wie es für Granit üblich ist, besonders ducht Frostwirkung in kantige Quadern zersprungen. Aufgrund weiterer Erosion und Glättung bekamen sie ihre heutige Laibform.
Im Riesengebirge werden die Thoren "Steine" genannt – zum Beispiel "Mittagsstein" (siehe Abbildung 1), "Herrensteine", "Mädelsteine" (siehe Abbildung 1), "Harrachsteine", …

Ergis ID-Nr.: 24

Steinerne Polygone

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Auf den meisten Riesengebirgs- Kämme bildete die
Frosterosion in den Eiszeiten Stein- und Felsenmeere.
Von der Höhe oder bei genauer Beobachtung ist die regelmäßige Anordnung dieser Steine sichtbar – es geht um eine Art beinahe rundlicher Ornamente – Polygone. Es ist kein Werk außerirdischen Zivilisationen,
sondern des Frostes.
Das Wasser zwischen den Steinen zerfriert und schmilzt wieder. Dadurch variiert andauernd sein Volumen und die feineren und groberen Steine werden voneinander weggedrängt und sortiert. So entstehen beinahe regelmäßige Polygonalmuster. Der Frost drängt die größeren Steine von der Polygonmitte zu seinen Rändern weg. An der Kontaktfläche zweier Polygonen werden die Steine gegenüber einander gedrückt und werden in eine unnatürliche senkrechte Stellung aufgestellt.
Manche Polygone bestehen nur aus den Steinen, bei anderen ist die Mitte mit feinerem Geröll oder mit Boden ausgefüllt, auf welchen dann Gras oder kleine Sträuche wachsen. Die Polygone an den Hängen bilden aufgrund der Anziehungskraft der Erde und Herabfließen des matschigen Bodens längliche Furchen.

Ergis ID-Nr.: 29

Wasserfälle

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In den höchsten Riesengebirgs-Lagen quellen einige Bächer und Flüsse. Auf dem Wege ins Tal müssen sie große Höhenunterschiede überwinden. An derart Stellen entstehen dann die Wasserfälle. Die größten
sind in den großen Gletschertälern zu finden – Elbgrund, Aupergrube usw. Am höchsten (149 m) ist der Wasserfall an der Pan_ava an der Kante des Elbgrundes. Der Fluß Pan_ava quellt am Pan_aver Torfbecken (unweit der Elbe-Quelle). Fällt dann über die Granitfelsen in das Tal und mündet in die Elbe. Unweit des Wasserfalles führt ein Wanderweg zu zwei Aussichtsstellen. Um die Wasserfälle sind seltene Pflanzen- und Tierarten zu finden, die an hohe Umgebungsfeuchtigkeit gebunden sind.

Ergis ID-Nr.: 28

Riesentöpfe

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Eine Art der Wasssererosion ist die sog. Evorsion, die den Felsboden im Fluß mit den mitgenommenen Steinen und mit Sand wie mit Schmirgelpapier schleift. Dort wo Wasserwirbeln entstehen, wühlt das Wasser die sog. runden "Riesentöpfe" aus – die häufig in den Riesengebirgs-Flüssen und –bächern vorkommen.
Nach Millionen von Jahren können die Riesentöpfe sehr tief werden. Außergewöhnlich gut entwickelte Riesentöpfe sind an der Iser bei Vilémov zu sehen, direkt unter der Straßennavigation (siehe Bild). Schöne Riesentöpfe im Granit sind auch am Fluß Mummel unweit von Harrachov zu finden.

Ergis ID-Nr.: 18

Alpenbraunelle

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Weitere Seltenheit im Riesengebirge können wir nur an den Gipfeln beobachten, meistens im Schutt auf Hängen der Schneekoppe. Riesengebirgs-Lauer sind die nördlichsten Vorkommen dieser Art überhaupt. Obwohl die Population der p_vu_ka podhorní mit 15-20 Paaren sehr klein ist, hält sich im Riesengebirge diese Menge schon lange Jahrzehnte.

Ergis ID-Nr.: 9

Bachamsel

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Vogelart, die wegen ihrer Lebensart auf fließendes Wasser angewiesen ist. Nistet am Wasser, findet im Wasser ihre Nahrung und bewegt sich dort geschickt. Im Winter am eingefrorenen Bergbach: durch ein Loch im Eis springt die Bachamsel in das eiskalte Wasser, aus einem anderen mitunter einige Meterzehnt entfernten Loch springt sie dann trocken auf das Eis zurück. Ihr Federkleid schützt sie vollständig. Die Bachamsel ist auch ein Beispiel für ökologische Lehrbücher, also daß in der Natur alles miteinander zusammenhängt. Die Emissionen der Kohlenkraftwerke westlich vom Riesengebirge übersäuern den Regen und damit das Wasser. Sauress Wasser vernichtet die dort lebenden Nichtwirbeltiere. Je weniger Eintagsfliegen desto weniger die Bachamseln.

Ergis ID-Nr.: 14

Bergamsel

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Uns allen gut bekannte schwarze Amsel mit weißem Halbmond auf der Brust, ist das nicht Unsinn? Nein, genauso sieht nämlich die Bergamsel aus. Sie ist ein weiterer typischer Vertreter der Bergvögel. Ziemlich häufig im Riesengebirge, auf Bergwiesen und an Waldrändern kann man problemlos eines der etwa 300 nistenden Paare beobachten. Sie kommen nur in höheren Lagen über 800 m vor.

Ergis ID-Nr.: 46

Besucherordnung des Nationalparks Krkonoše

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ARTIKEL 1
Einführende Verordnungen
1)Der Zweck dieser Bekanntmachung besteht in der Gewährleistung der Funktionen des Nationalparks Krkonoše (weiter nur Nationalpark), die aus seiner Bestimmung hervorgehen, die natürlichen Werte dieses Gebietes für die Erhaltung stabiler Öko-Systeme, sowie für wissenschaftliche, erzieherische und kulturelle Nutzung zu schützen. Insbesondere verfolgt sie das Ziel, dem Regime touristischer und Urlaubsaktivitäten nützliche Einschränkungen aufzuerlegen.
2) Die Besucherordnung ist eine ernst zu nehmende allgemeinverbindliche Rechtsvorschrift. Sie bezieht sich auf sämtliche physischen und rechtlichen Personen, die sich auf dem Gebiet des Nationalparks aufhalten oder irgendwelche Tätigkeiten entwickeln. Für abweichende Verhaltensweisen, die den Rahmen dieser Bestimmung überschreiten, ist die Zustimmung der Verwaltung des Nationalparks erforderlich.

ARTIKEL 2
Das Verbot und die Einschränkung einiger Tätigkeiten
1) Auf dem gesamten Gebiet des Nationalparks ist es verboten:
a) auf Flächen zu laufen oder zu fahren, die im Zuge der Walderneuerung neu bepflanzt wurden
b) in Höhlen und andere unterirdische Räume einzudringen
c) mutwillig Tiere aufzuscheuchen oder freilebende Lebewesen einzufangen
d) wildwachsende Pflanzen oder ihre Teile, ausgenommen Waldfrüchte, zu sammeln
e) Abfälle wegzuwerfen und Quellen und Gewässer zu verunreinigen oder zu beschädigen
f) Einrichtungen zu beschädigen oder mit ihnen zu manipulieren, die im Terrain angebracht wurden, um der Touristik und der Erholung zu dienen, z. B. touristische Wegezeichen, Informationstafeln, Ruheplätze, Aussichtpunkte und andere allgemeinnützliche Einrichtungen
g) Hunde frei herumlaufen zu lassen
h) solche Handlungen zu betreiben die zu Schäden an der natürlichen Umgebung führen können und die im Gegensatz zur Bestimmung des Nationalparks stehen, insbesondere die Ruhe durch unnötigen Lärm zu stören u. a.
i) sportliche, touristische und andere Massenveranstaltungen zu organisieren und durchzuführen
j) mobile Skilifte zu installieren, Ski-Langlauf- und Abfahrtsstrecken zu trassieren, Sommer- und Winterwanderwege zu markieren
k) Lagerfeuer anzulegen und zu campen
l) zu reiten oder mit Hundegespannen zu fahren
m) Wassersporte außer der Iser und dem Oberlauf der Elbe von der Talsperre Labská bis zur Kukaèka zu betreiben
2) Die Verwaltung kann and besonderen Stellen, bzw. zu bestimmten Zeitpunkten die Tätigkeiten erlauben, die unter den Buchstaben i), j), k), l) und m) des Absatzes 1) aufgeführt sind. Unter dem Begriff „Massenveranstaltungen“ sind nicht jene zu verstehen, die auf ordentlich festgelegten Ski-Wanderwegen und Abfahrtsstrecken durchgeführt werden. Diese Veranstaltungen sollten aber im Voraus der Verwaltung gemeldet werden.
3) Zur Winterzeit ist es auf dem Gebiet des Nationalparks verboten, Forsteinrichtungen, die der Zufütterung des Wildes dienen oder Überwinterungsgehege aufzusuchen (mit Ausnahme gekennzeichneter Wanderwege).
4) In den Gebieten der I. und II. Zone des Nationalparks ist es ausser den im Absatz 1) aufgeführten nicht erlaubten Tätigkeiten verboten, Waldfrüchte zu sammeln und die gekennzeichneten Wanderwege zu verlassen, z. B. zur Winterzeit sich ausserhalb der Stangentrassierung zu bewegen, einschliesslich Ski-Alpinismus.
5) Bei ungenügender Schneedecke sind die Besucher verpflichtet, die zeitweilige Schliessung eines Abschnittes der Stangentrassierung durch die Verwaltung zum Schutze der Natur zu respektieren.
6) Die Bedingungen zur Einfahrt, dem Verbleib und der Fahrt von Motorfahrzeugen auf dem Gebiet des Nationalparks, einschliesslich entsprechender Gebühren wird durch die Bekanntmachung Nr. 2/1995 der Verwaltung geregelt und Personen, die sich auf dem Gebiet des Nationalparks aufhalten, sind verpflichtet sie einzuhalten.

ARTIKEL 3
Berg-Radwanderungen
Auf dem Gebiet des Nationalparks ist es nicht gestattet, auf Fahrrädern ausserhalb von Strassen, Ortskommunikationen oder Wegen zu fahren, die nicht ausdrücklich und mit der Zustimmung der Verwaltung zu diesem Zweck gekennzeichnet wurden. Wege, die zur Berg-Radtouristik benutzt werden können und die Betriebsbedingungen werden in einer selbständigen Entscheidung der Verwaltung dargelegt.

ARTIKEL 4
Bergsteigen und Fliegerei
Auf dem Gebiet des Nationalparks ist es verboten Bergsteigen in Gebieten ausser den folgenden zu betreiben:
– Hnìdé skály (k. ú. Strážné, Nr. 1958/1)
– Hranostají skála (k. ú. Strážné, Nr. 1958/1)
– Emin kámen (k. ú. Labská, Nr. 103/16,17)
– Lubošské skály (k. ú. Harrachov, Nr. 1033/36).
Alle natürlichen Bestandteile des Bergsteigerterrains und seiner näheren Umgebung sind maximal zu schonen.
2)Das Fliegen mit Gleitschirmen und Hängegleitern ist auf dem Gebiet des Naturparks mit Ausnahme der durch den selbständigen Beschluss der Verwaltung festgelegten Betriebsflächen und Flugkorridore verboten. Die Fluggebiete werden mit Informationstafeln mit Piktogramm ausgeschildert.

ARTIKEL 4a
Wassersporte
1) Die Iser und der Oberlauf der Elbe von der Talsperre Labská bis zur Kukaèka können mit den Wasserfahrzeugen ohne Motorantrieb befahren werden.
2) Die Boote dürfen nur an den mit Informationtafeln ausgeschilderten Anlegestellen eingesetzt bzw. aus dem Wasser geholt werden.
3) Die Wassersportarten können auf der Elbe nur mit der Genehmigung der Verwaltung in der Zeit von 8 bis 18 getrieben werden. Die Genehmigung mit weiteren Bedingungen zum Befahren wird vom Zentrum des Terraindienstes der Verwaltung in Špindlerùv Mlýn erteilt.

ARTIKEL 5
Informations-, Erziehungs-, und Kulturtätigkeit
Der Naturschutz, die erzieherische und kulturelle Nutzung des Nationalparks wird von dessen Verwaltung geleitet und organisiert. Zu diesem Zweck wurden in Pec pod Snìžkou, Špindlerùv Mlýn, Vrchlabí, Harrachov und Rokytnice nad Jizerou. Informationszentren eingerichtet. Zur Gewährleistung dieser Tätigkeit arbeitet die Verwaltung mit den Stadt- und Gemeindeämtern zusammen. Die genannten Zentren geben Informationen über die Schliessung von Wanderwegen (gem. des Artikels 2, Abs. 5) und über Rad-Touristikwege. (gem. Artikel 3) u. ä.

ARTIKEL 6
Naturwächter, Strafen
Die Kontrolle der Einhaltung der Bestimmungen dieser Bekanntmachung und der anderen allgemein verbindlichen Rechtsvorschriften, die den Naturschutz betreffen, wird von der Verwaltung durch Naturwächter durchgesetzt. Die Wächter sind nach Vorzeigen ihres Dienstausweises berechtigt:
a) die Identität der Person festzustellen, die Rechtsvorschriften auf dem Gebiet des Naturschutzes
b) verletzt Blockstrafen bis zu einer Höhe von 1000 Kè zu erheben und zu kassieren
c) die störende Tätigkeit sofort einzustellen, sofern ihre Fortsetzung unmittelbar zu einer Bedrohung des Naturschutzes führt
d) die Person, die bei Verletzung von Rechtsvorschriften über den Natur- und Landschaftsschutz ertappt wird, zur Identitätsfeststellung zu ergreifen und diese dem Organ der Polizei der Tschechischen Republik zu übergeben; ertappte Personen sind verpflichtet zu folgen
e) von den Organen der Polizei der Tschechischen Republik Hilfe oder Zusammenwirken zu verlangen, soweit sie die Erfüllung ihrer Verpflichtungen nicht mit eigenen Kräften oder Mitteln gewährleisten können.
2) Die Verwaltung kann bei der Verletzung der Bestimmungen dieser Bekanntmachung physischen Personen eine Strafe bis zu 10 000 Kè erteilen; Rechtspersonen kann bei Ausübung ihrer Unternehmertätigkeit eine Strafe bis zu 500 000 Kè erteilt werden

ARTIKEL 7
Übergangs-, Gemeinschafts- und
Abschlussbestimmungen
1) Das Betretungsverbot gemäss Artikel 2, Abschnitt 4 bezieht sich nicht auf Eigentümer und Mieter dieser Grundstücke
2) Für den Zweck dieser Bekanntmachung dauert die Winterperiode von 15. 12. bis zum 15. 3.
3) Diese Bekanntmachung in der Fassung späterer Änderungen tritt am 15. April 1993 in Kraft.

Ergis ID-Nr.: 8

Fink

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Er kommt häufig im Riesengebirge vor: jeder fünfte angetroffene Vogel im ganzen Gebirge und sogar jeder Dritte in den Wäldern ist ein Fink. Wir finden ihn in allen Umgebungen, vom Gebirgsvorland bis zur unteren Waldgrenze, weniger oft auch im Knieholz. Er fehlt nur in den höheren Lagen, wo keine Sträuche mehr wachsen.

Ergis ID-Nr.: 12

Haubenmeise

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Zahlreiche Gattung der Meisen sind im Riesengebirge von 6 Arten vertreten – Kohlmeise, Blaumeise und babka eher in Tieflagen, schwarze Meise, Haubenmeise und Sumpfmeise eher höher. Die Haubenmeise mit Kaupe auf dem Kopf ist die typische Art der Fichtenwälder, welche empfindlich auf die Eingriffe in die Natur reagiert. In gesunden oder wenig geschädigten Fichtenwäldern ist sie häufig, aus den geschädigten Gebieten verschwindet sie langsam. Grund ist der Mangel an geeigneter Nahrung und schlechte Deckungsmöglichkeit vor ungünstigem Wetter und natürlichen Feinden. Dies gilt auch für andere Vogelarten – z.B. für die Sommerkönige, unsere kleinste Vogelart.

Ergis ID-Nr.: 11

Kauz

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Nicht große, unauffällige Bergeule. Nicht zu sehen, jedoch zu hören. Wenn wir nachts in einem Bergfichtenwald wiederholtes pu-pu-pu pu-pu-pu hören, welches fahrendem Dampflock ähnlich ist, ist es ganz sicher dieser Kauz. Im Riesengebirge fahren nämlich keine Dampflocks mehr. Es leben dort ca. 100 Kauzenpaare.

Ergis ID-Nr.: 55

Lawinen Europäische Gefahrenskala

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Warnstufe 1: Die Schneedecke ist allgemein gut verfestigt und stabil. Auslösung ist allgemein nur bei großer **) Zusatzbelastung an sehr wenigen, extremen Steilhängen möglich. Spontan sind nur kleine Lawinen (sogenannte Rutsche) möglich.

Warnstufe 2: Die Schneedecke ist einigen *) Steilhängen nur mäßig verfestigt, ansonsten allgemein gut verfestigt. Auslösung ist insbesondere bei großer **) Zusatzbelastung vor allem an den angegebenen Steilhängen möglich. Größere spontane Lawinen sind nicht zu erwarten.

Warnstufe 3: Die Schneedecke ist an vielen *) Steilhängen nur mässig bis schwach verfestigt. Auslösung ist bereits bei geringer **) Zusatzbelastung vor allem an den angegebenen Steilhängen möglich. Fallweise sind spontan einige mittlere, vereinzelt aber auch große Lawinen möglich.

Warnstufe 4: Die Schneedecke ist an den meisten *) Steilhängen schwach verfestigt. Auslösung ist bereits bei geringer **) Zusatzbelastung an zahlreichen Steilhängen wahrscheinlich. Fallweise sind spontan viele mittlere, mehrfach auch große Lawinen zu erwarten.

Warnstufe 5: Die Schneedecke ist allgemein schwach verfestigt und weitgehend instabil. Spontan sind zahlreiche große Lawinen, auch in mäßig steilem Gelände, zu erwarten.

Zeichenerklärung:
*) im Lawinenlagebericht im allgemeinen näher beschrieben (z.B.Höhenlage, Exposition, Geländeform, etc.)
**) große Zusatzbelastung: z.B. Skifahrergruppe ohne Abstände, Pistenfahrzeug, Fußgänger/Alpinist
geringe Zusatzbelastung: z.B. einzelner Skifahrer, Schneeschuhgeher
Steilhänge Hänge, die steiler als 30 Grad abfallen
extreme Steilhänge bezüglich Neigung, Geländeform, Kammnähe, Bodenrauhigkeit besonders ungünstig
spontan ohne menschliches Dazutun

Ergis ID-Nr.: 16

Leinfink

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Weitere Art, die ursprünglich nur im Knieholz über oberer Waldgrenze nistete, und erst in den letzten Jahren in niedrigere Lagen abgestiegen ist, inklusive Riesengebirgsvorland. Im Knieholz ist er jedoch am häufigsten zu finden. Er gehört zu den Bergvögeln, die unserer Aufmerksamkeit auf den Gebirgskämmen nicht entgehen können. Er ist an seiner typischen zirpenden Stimme zu erkennen.

Ergis ID-Nr.: 33

Naturschutz im Riesengebirge

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Viele Besucher nehmen nicht wahr, daß die Riesengebirgs-Natur ernsthaft bedroht ist. Es ist Paradox, daß renommierte internationale Institutionen (holländische Stiftung FACE, EU, UNESCO, die Weltbank) helfen, die wertvolle Natur im Riesengebirge zu retten, wir selbst vernichten sie dagegen ständig. Größte Bedrohung sind heute nicht nur Umwelteinflusse, sondern auch die ungezügelte Touristeninvasion. Die Bemühungen zum Schutz der Natur haben eine ziemlich lange Geschichte. Heute sind dafür die Nationalparkverwaltungen zuständig. Mit Einhaltung der Besucherordnung und Beachtung der der Informationsschilder und -zeichen, kann jeder zur Einhaltung der Riesengebirgs-Natur beitragen.

MaB, KRNAP, KPN
Geschichte der Naturschutz
Besucherordnung

Ergis ID-Nr.: 10

Schwarzer Storch

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Den weißen Storch kennt jeder gut seit der Kindheit, sein „schwarzer Verwandter" ist weniger bekannt. Er ist zwar beinahe gleich groß, nistet jedoch im Wald, fängt seine Beute um die verborgenen Bergbächer. Sehen können wir ihn meist nur beim Kreisen hoch auf dem Himmel. Also aufmerksam beim beobachten: weißer Bauch, jedoch Hals und Flügel ganz schwarz. Im Riesengebirge häufiger als weißer Storch.

Ergis ID-Nr.: 15

Waldbirkhahn

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Die Waldhuhnvögel sind im Riesengebirge mit 3 Arten vertreten: Federhahn, Waldkranich und Waldbirkhahn. Die ersten zwei sind durch das Waldsterben und übermäßige Störung vom Aussterben bedroht. Der Birkhahn im Gegenteil mag ausgedehnte Kahlflächen und seine Anzahlen steigen mäßig. Er gehört in Tschechien zu den stark gefährdeten Arten, im Riesengebirge leben ca. 150 Männchen.

Ergis ID-Nr.: 17

Wiesenpieper

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Vogelarten, denen Sterben der Wälder passt, gibt es nicht viele, aber der Wiesenpieper gehört zu ihnen. Er nistete ursprünglich nur auf Wiesen über oberer Waldgrenze, heute bewohnt er ausgedehnte Kahlflächen inmitten der Wälder und seine Anzahl steigt ständig.

Ergis ID-Nr.: 13

Wiesenschnarcher

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Das Attribut "unsichtbar" verdient von den Riesengebirgs-Vögeln der Wiesenschnarcher am meisten. Von den Bergwiesen ist seine unverwechselbare Stimme weit zu hören, ihn selbst zu sehen ist jedoch beinahe unmöglich. Seine Stimme würde man nicht für eine Vogelstimme halten, eher für Geräusche alter Holzwalke: wiederholtes reep-reep reep-reep (Umschreibung als krex-krex ist auch Basis seiner lateinischen Benennung). Dazu ist er meist in der Dunkelheit zu hören.

 
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Pramen Labe (Elbquelle)

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